ver.di Jugend Südhessen und Frankfurt/Main

Die ver.di Jugend Frankfurt/Main und die ver.di Jugend Südhessen solidarisieren sich mit den Besetzer_innen im Institut für vergleichende Irrelevanz (IVI). Wir fordern die Universität, die Stadt Frankfurt und die Franconofurt AG dazu auf, ernsthaft mit den Besetzer_innen über den Weiterbestand des IVI zu verhandeln. Die vorgeschlagene Mediation durch den Frankfurter Rechtswissenschaftler Günther Frankenberg bietet die Chance für eine Lösung. Allerdings muss eine Bedingung der Besetzer_innen im Voraus erfüllt werden: Damit das Gespräch in einem konstruktiven und vertrauensvollen Rahmen geführt werden kann, muss die Franconofurt AG die gegen die Besetzer_innen gestellten Strafanzeigen zurück ziehen. Das IVI ist einer der wenigen Orte in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, der Freiräume für kritische Wissenschaft bietet. Dies erkennt auch der Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Goethe Universität Frankfurt Axel Honneth an. Im IVI werden Inhalte diskutiert und erarbeitet, für die im normalen Universitätsbetrieb immer weniger Raum ist. Laut der Frankfurter Neuen Presse haben sich im Frankfurter Römer Grüne, SPD, Piraten und Linkspartei mit dem IVI solidarisch gezeigt und unterstützen die Forderung nach Freiräumen für kritische Auseinandersetzung.
Die Auseinandersetzung um das IVI ist Teil der Auseinandersetzung um bezahlbaren Wohnraum für Alle. Luxussanierungen, Immobilienspekulationen, Mietsteigerungen und Verdrängung von Menschen mit niedrigen Einkommen kommen alltäglich in vielen Städten vor. Davon sind nicht nur Studierende betroffen, sondern Azubis, Erwerbslose, Rentner_innen und Arbeitnehmer_innen gleichermaßen. Der erfolgreiche Protest des DGB Hessen-Thüringen gegen die Privatisierung der Nassauischen Heimstätte hat gezeigt: gemeinsam können wir uns wehren! Der Kampf für ein gutes Leben für Alle endet nicht in der Dienststelle oder am Werkstor! Deswegen: Solidarität mit den Besetzer_innen. Das IVI muss bleiben!

https://jugend-suedhessen.verdi.de/

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